Männliche Pädagogen im erzieherischen Setting von Kita und Grundschule

Im Rahmen der Bremer Fachgespräche stellte Dr. Christoph Fantini das Projekt "Männer in die Grundschulen" und seine Bedeutung für das "erzieherische Setting" in Kita und Grundschule vor. Für die frühe kindliche Erziehung ist es wichtig, eine angemessenere Zahl an Männern für erzieherische Berufe zu gewinnen, meint der wissenschaftliche Mitarbeiter im Arbeitsbereich "Interkulturelle Bildung" der Universität Bremen.


Unter dem Titel "Auch die Zukunft ist weiblich - eine Konstante im Übergang zwischen frühen Bildungsinstitutionen - und was das Projekt 'Männer in die Grundschulen' daran ändern kann." plädiert er für eine stärkere Beteiligung von Männern in der frühen kindlichen Erziehung und Bildung. "Und dies nicht, weil Männer 'besser' sind, sondern weil sie anders sind und das erzieherische Setting durch sie ausgeglichen und bereichert wird." Eine ausgewogene Erziehung durch Frauen wie Männer sei für die Entwicklung von Kindern anerkannt wichtig. Beide Geschlechter spielen ihre ganz eigene Rolle in diesem komplexen Prozess.


Die Bremer Fachgespräche "Bildung von Anfang an" finden regelmäßig im Rahmen des von der Universität Bremen entwickelten gemeinsamen Studiengangs von Elementar- und Grundschulpädagogik statt.


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Termine der
Bremer Fachgespräche und Vortragspräsentation vom 11. April 2013 als PDF-Download unter www.fruehpaedagogik.uni-bremen.de