Genderkompetenz für lebenslanges Lernen

Genderkompetenz-lebenslanges-LernenWelche Genderkompetenzen sind in unterschiedlichen Phasen des Bildungsprozesses und in unterschiedlichen institutionellen Kontexten des Bildungssystems pädagogisch relevant? "Genderkompetenz für lebenslanges Lernen" verknüpft die Genderfrage mit der Lebenslaufperspektive und allen Phasen des Lernens.

Von frühkindlicher Bildung über den schulischen Bereich, den Übergang von der Schule in Erwerbsarbeit bis zur Erwachsenenbildung. Für alle Bildungsphasen wird die Genderfrage gestellt und auf die Besonderheiten der jeweiligen Phase hingewiesen, dazu gehören z.B. Geschlechterdifferenzen im Spiel- und Interaktionsverhalten bei Kleinkindern, Unterschiede von Mädchen und Jungen hinsichtlich der Schulformen bzw. Lernfelder, das geschlechtsspezifische Berufswahlverhalten und generell der Übergang von Schule und Beruf. Im Bereich der Erwachsenenbildung stellen sich Fragen nach der Bildungsbeteiligung der Geschlechter oder dem Personal in der Erwachsenenbildung.

In Schlussfolgerungen am jeweiligen Kapitelende wird die Bedeutung von Genderkompetenz für die pädagogische Praxis aufgezeigt. Ein Fragenkatalog lädt die Lesenden zur Reflexion ein. Der Praxisband richtet sich an pädagogisch Tätige in Kita und Schule, im Übergangssystem zur beruflichen Ausbildung und in der Weiterbildung.

Jürgen Budde, Angela Venth: Genderkompetenz für lebenslanges Lernen. Bildungsprozesse geschlechterorientiert gestalten. Reihe: Perspektive Praxis. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2009. 19,90 Euro. www.wbv.de

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