Berufswahlorientierung

Für die meisten Mädchen stehen die schulischen Abschlüsse in keinem angemessenen Verhältnis zu ihrem beruflichen Erfolg. Zugleich nehmen für viele Jungen die Verunsicherungen in der Berufs- und Lebensplanung zu. Insbesondere fehlen ihnen Vorbilder für den Wunsch nach einer Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Angebote schulischer Berufswahlorientierung sind umfangreicher und differenzierter geworden. Neben diesen Angeboten der Schule wie z.B. Praktika, Betriebserkundungen oder Berufsberatungen und Eignungstests, sind die Eltern nach wie vor die wichtigsten Ansprechpartner bei der Berufsentscheidung. Untersuchungen haben vor allem diese Aspekte deutlich gemacht:

  • Eltern üben (unbewusst) geschlechterbezogene Einflüsse auf die Berufsorientierung ihrer Kinder aus.
  • Eltern nutzen ihre Einflußmöglichkeiten zu wenig.

Die Berufswahl erfolgt in einem mehrjärigen Orientierungsprozess und erfordert gerade von den Eltern eine differenzierte Kenntnis ihrer persönlichen Einstellungen gegenüber den Fähigkeiten ihrer Kinder sowie der Rolle, die sie in diesem Prozess haben.

Eine ausgearbeitete Seminarreihe zu "Berufswahlorientierung: Elternarbeit - Konzept einer Seminarreihe" für Elternabende in den Klassen 7 - 9 (10) mit den Zielen:

  • "Sensibilisierung der Eltern für geschlechtsspezifische Frage- und Problemstellungen, insbesondere für Prozesse der Ungleichheit der Geschlechter in Schule, Familie und auf dem Arbeitsmarkt;
  • Kennenlernen unterschiedlicher Informationsquellen und -beschaffungsstrategien;
  • Reflexion der eigenen pädagogischen Einflussnahme und der Erfahrungen als Mütter und Väter;
  • Erarbeitung von Strategien der Unterstützung für die eigenen Kinder",

finden Sie unter www.learn-line.nrw.de unter der Rubrik Schule entwickeln/Reflexive Koedukation/Schulaktivitäten/Elternarbeit.


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