'Jungs spielen anders als Mädchen und viel härter und so...' - geschlechtsstereotype Wahrnehmungsmuster

2012_Jungs-spielen-anders-als-Maedchen_Betrifft-MaedchenEin Beitrag über geschlechtsstereotype Wahrnehmungsmuster Jugendlicher im Freizeitsport der Ganztagsschule in der April Ausgabe 2011 der Zeitschrift "Betrifft Mädchen".

In verschiedenen Studien wurde festgestellt, dass der Freizeitsport zu den zentralen Aktivitäten Jugendlicher zählt. Der Zugang zu den Sportangeboten wird vornehmlich durch die Familie geregelt und den Mädchen und Jungen in erster Linie vom gleichgeschlechtlichen Elternteil vermittelt. Somit setzt sich die Auswahl geschlechtstypischer Sportarten weiter fort. Vor diesem Hintergrund untersucht die Autorin Regina Soremski den Einfluss der Ganztagsschule auf das sportliche Engagement und die Auswahl von Sportangeboten von Mädchen und Jungen. Ihr Fazit: der Freizeitsportbereich im Ganztagsschulbetrieb bietet viele Möglichkeiten, geschlechtsstererotypes Verhalten zu verändern, bedarf dafür aber aktiver pädagogischer Unterstützung.

Regina Soremski: "Jungs spielen anders als Mädchen und viel härter und so¬®", in: Betrifft Mädchen, Heft 2, April 2011., Juventa Verlag

Zur Website der Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit in NRW e.V.

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