Sprachliche Bildung als zentraler Handlungsbereich

Sprachliche-Bildung-als-zentraler-Handlungsbereich_WabenFachliches Lernen gründet auf einem sicheren Umgang mit der deutschen Bildungssprache. Nur bei ausreichenden sprachlichen Kenntnissen ist der Zugang zu den fachlichen Inhalten überhaupt möglich. Das gilt auch für die Formulierung des Gelernten in eigenen Beiträgen zum Unterrichtsgespräch, bei Hausaufgaben und Leistungskontrollen.


Die Fähigkeit zur Kommunikation über fachliche Inhalte hängt unter anderem davon ab, ob bei den Schülerinnen und Schülern gleichermaßen die Bereitschaft zum Üben des schriftlichen Ausdrucks geweckt werden kann. Dabei sind unterschiedliche Prägungen in der Haltung zum (orthografisch korrekten, schönen) Schreiben bei Jungen und Mädchen zu beachten und ggf. zu überwinden.


Im Bereich der mündlichen Mitarbeit im Unterricht ist es wichtig, eine wertschätzende und angstfreie Kommunikationsatmosphäre für Mädchen und Jungen zu schaffen, damit kein Schüler / keine Schülerin aus Angst vor dem kritischen Ohr der anderen die sprachliche und fachliche Übungsmöglichkeit des Unterrichtsgesprächs meidet und so den Anschluss verliert.


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Gendersensible Sprachbildung ist ein Baustein zur geschlechtergerechten Schul- und Unterrichtsentwicklung. Mehr dazu in der Broschüre
Lernchancen für Mädchen und Jungen gestalten.