Wunsch und Wirklichkeit - Berufsfindung von Mädchen mit Migrationshintergrund

Helferin in medizinischen Berufen oder Friseurin - die Hälfte der jungen Frauen ohne deutsche Staatsangehörigkeit macht Ausbildungen in nur fünf Berufen. Dabei haben sie viele Wünsche in Bezug auf ihr Berufsleben und träumen mehr als Mädchen ohne Migrationshintergrund von "klassischen Karriereberufen" wie Ärztin oder Juristin. Das ergab eine Auswertung im Rahmen der Forschungsreihe Girls'Day. Sobald aber die konkrete Suche nach Ausbildungsmöglichkeiten beginnt, schränken die jungen Frauen ihre Wünsche drastisch ein und passen sie an wahrgenommene Arbeitsmarktrealitäten an.


In der Forschungsreihe Girls'Day werden relevante Befragungsergebnisse aus der Evaluation des Girls'Day - Mädchen-Zukunftstags vorgestellt. Die vorliegende Publikation basiert auf den Befragungsergebnissen zum Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag 2012. Im Jahr 2012 wurden über 10.000 Schülerinnen und über 3.200 Unternehmen, Betriebe und Institutionen zu ihren Berufsplänen befragt.


So sollte etwa ermittelt werden, ob das angestrebte Berufsspektrum der Mädchen mit Migrationshintergrund bereits in ihrer Schulzeit enger ist. Es zeigt sich, dass Mädchen mit Migrationshintergrund sogar eine vergleichsweise größere Offenheit für verschiedene Berufsfelder aufweisen als Mädchen ohne Migrationshintergrund.


Die Forschungsreihe Girls'Day wird von der Bundesweiten Koordinierungsstelle Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag, dem Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V., herausgegeben


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Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. (Hrsg.):
Wunsch und Wirklichkeit – Berufsfindung von Mädchen mit Migrationshintergrund
Forschungsreihe Girls´Day: Beiträge zur geschlechtersensiblen Berufsorientierung 3
Bielefeld, Oktober 2013.


Download der Studie von der Website des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit
material.kompetenzz.net