Schulgebäude und Klassenzimmer aus erziehungswissenschaftlicher Sicht

In erfolgreichen, guten Schulen werden Lehren und Lernen durch die bauliche Umgebung bestmöglich unterstützt. Um dies zu erreichen müssen erziehungswissenschaftliche, architekturpsychologische und architektonische Ansprüche in Einklang gebracht werden. Unter dem Titel "Lernumgebungen" fasst der Sammelband Forschungsergebnisse und Projekterfahrungen zur Schulraumgestaltung zusammen.


Was zeichnet ein "sympathisches" Schulgebäude aus? Wie wirkt die Schularchitektur auf Schülerinnen und Schüler? Ergebnisse der internationalen Schulbauforschung belegen, dass unter anderem Farbgebung, Lichtführung, Luftqualität und Schallqualität, Möblierung und Nahrungsangebot Auswirkungen auf Stimmungen, Lernleistungen und körperliches Wohlbefinden von Lernenden und Lehrenden haben. Empfohlen wird die Beteiligung der Nutzerinnen und Nutzer bei der Planung von Schulbauten sowie eine laufende Qualitätskontrolle in Form von Befragungen, um Akzeptanz zu erreichen und Vandalismus vorzubeugen.


Die Beiträge greifen den Zusammenhang von pädagogischen Konzepten und der Gestaltung der Lernumwelt anhand internationaler Beispiele auf. Der Aspekt einer Educational Governance von und durch Schularchitektur als Teil einer lokalen, kommunalen oder regionalen Bildungslandschaft wird ebenfalls behandelt.


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Lernumgebungen

Ulrike Stadler-Altmann (Hrsg.)
Lernumgebungen. Erziehungswissenschaftliche Perspektiven auf Schulgebäude und Klassenzimmer.
Verlag Barabara Budrich 2016
shop.budrich-academic.de