Trennt uns bitte, bitte, nicht!

In der Regel sind es Pädagoginnen und Pädagogen, die Vor- und Nachteile der Koedukation kontrovers diskutieren. Hannelore Faulstich-Wieland und Marianne Horstkemper hingegen haben Kinder und Jugendliche selbst zu diesem Thema gehört und über 1700 Aufsätze von Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und verschiedener Altersstufen ausgewertet. Das daraus enstandene Buch ist zum Grundlagenwerk in der pädagogischen Debatte geworden.

Die Mädchen und Jungen berichten über ihre Erfahrungen mit dem gemeinsamen und dem getrennten Lernen, wobei auch fachspezifische Probleme angesprochen werden. Insgesamt finden sich zwar unterschiedliche Meinungen, aber zugleich zeigt sich ein zentrales Postulat: "Trennt uns bitte, bitte, nicht!" Das Buch gibt Lehrerinnen und Lehrern Anregungen für die Gestaltung förderlicher Lernprozesse für beide Geschlechter.

  • Faulstich-Wieland, Hannelore u. Horstkemper, Marianne: "Trennt uns bitte, bitte nicht. Koedukation aus Mädchen- und Jungensicht", Opladen, 1995.
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