Im Jahr 2017 qualifizierten sich 2.669 angehende Lehrkräfte für den Schuldienst

Im Jahr 2017 beendeten an den niedersächsischen Studienseminaren insgesamt 2.669 angehende Lehrkräfte die Ausbildung mit der 2. Staatsprüfung. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, sank die Zahl der Absolventinnen und Absolventen gegenüber dem Vorjahr um 351 Personen bzw. 11,6 Prozent. Die 2. Staatsprüfung bestanden 1.976 (74,0 Prozent) Frauen und 693 (26,0 Prozent) Männer.

Bei allen Lehrämtern ist der Anteil der Absolventinnen deutlich größer als der Anteil der Absolventen. Besonders hoch lag der Frauenanteil im Jahr 2017 bei den Lehrämtern für Grund- und Hauptschulen mit 88,9 Prozent (455), für Sonderpädagogik mit 84,3 Prozent (156) und für Realschulen mit 78,9 Prozent (261). Auch bei den Lehrämtern für Grund-, Haupt- und Realschulen stellten die angehenden weiblichen Lehrkräfte die deutliche Mehrheit dar mit 72,7 Prozent (149), für Gymnasien mit 67,8 Prozent (753) und für berufsbildende Schulen mit 62,0 Prozent (202). Der Anteil der Männer war mit 38,0 Prozent (124) beim Lehramt für berufsbildende Schulen am höchsten. Dagegen fiel mit 11,1 Prozent (57) der Anteil der männlichen Absolventen für Grund- und Hauptschulen am niedrigsten aus.

Von den insgesamt 2.669 angehenden Lehrkräften erreichten 41,6 Prozent (1.110) der Absolventinnen und Absolventen die Lehrbefähigung für das Lehramt an Gymnasien, 19,2 Prozent (512) für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen und 12,4 Prozent (331) für das Lehramt an Realschulen. Die Lehrerausbildung für berufsbildende Schulen beendeten 12,2 Prozent (326) der Absolventinnen und Absolventen. Die Ausbildung für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen beendeten 7,7 Prozent (205) der Absolventinnen und Absolventen. Die wenigsten angehenden Lehrkräfte haben im Jahr 2017 die Prüfungen für das Lehramt Sonderpädagogik abgelegt (6,9 Prozent; 185).

Zurück
Quelle: Pressemitteilung des Landesamtes für Statistik, Nummer 85/18, 13.09.2018