Schulwettbewerb fair@school: Schulprojekte ausgezeichnet

fair-school-Wettbewerb_ADSDiversität, Inklusion und ein respektvoller Umgang miteinander – diese Werte möchte der bundesweite Wettbewerb fair@school an Schulen etablieren und fördern. In Berlin fand am 21. Juni 2018 die festliche Preisverleihung statt. Bereits zum zweiten Mal haben der Cornelsen Verlag und die Antidiskriminierungsstelle des Bundes drei vorbildliche Projekte ausgezeichnet, die sich gegen Diskriminierung und für Chancengerechtigkeit im Schulalltag einsetzen.


Den ersten Preis in Höhe von 3.000 Euro erhielt die Berufsfachschule Sozialassistenz Berlin für das Projekt "Interkulturelles Lernen". In interkulturellen Lernprojekten und an Projekttagen greifen die Lehrkräfte brisante Themen wie Vorurteile, Diskriminierung und Rassismus auf und planen gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern Ausstellungen, Vorträge und Diskussionsrunden. Dadurch werden die Lernenden nicht nur für diese Themen sensibilisiert; auch das Klassenklima verbessert sich, da untereinander ein offener und intensiver Austausch über unterschiedliche Herkunft, Lebensweisen und Traditionen erfolgt.


Der zweite Preis in Höhe von 2.000 Euro ging an das Comenius-Gymnasium Deggendorf für das Projekt "AntidiskriminierungstrainerInnen am Comenius". Seit 2014 werden jährlich 30 Schülerinnen und Schüler zu Antidiskriminierungstrainerinnen und -trainern ausgebildet. In selbst organisierten Workshops und an Thementagen zeigen diese ihren Mitschülerinnen und Mitschülern mithilfe verschiedener Methoden, wie sie mit Diskriminierungen jeglicher Art umgehen können.


Die Sophie-Scholl-Gesamtschule Hamm erhielt den dritten Preis und damit ein Preisgeld von 1.000 Euro. Die Inklusions-Klasse 6f erarbeitete in ihrem Projekt "Schön, dass wir bunt sind - Vielfalt als Bereicherung" ein szenisches Spiel, in dem Inklusion als erstrebenswertes Miteinander vermittelt wird. Die Klasse führt das Theaterstück – inklusive eines selbstgeschriebenen Raps – auf zahlreichen Schulfesten vor den dort anwesenden Lehrenden, Lernenden und Familienmitgliedern auf.


Die Preise wurden in einer Feierstunde im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) verliehen.


Zurück
Quelle: Pressemitteilung der Antidiskriminierungsstelle vom 21. Juni 2018
www.antidiskriminierungsstelle.de