Girls'Day und Boys'Day 2017

girls-day-boys-dayGegen Rollenbilder und Geschlechterklischees: Am Girls'Day und Boys'Day hatten wieder zehntausende Jungen und Mädchen die Chance, in vermeintlich typische Berufe des jeweils anderen Geschlechts hinein zu schnuppern. Beim Girls'Day 2017 wurde mit mehr als 10.000 Veranstaltungen zum ersten Mal seit dem Start im Jahr 2001 eine fünfstellige Zahl erreicht. Insgesamt 6.500 Veranstaltungen beim Boys'Day waren ebenfalls Rekord. Insgesamt nahmen an den Aktionstagen rund 100.000 Mädchen und über 30.000 Jungen teil, wie das Bundesfamilienministerium mitteilte.


Girls'Day und Boys'Day eröffnen Jugendlichen jedes Jahr neue Horizonte jenseits der traditionellen Berufswahl. Der Boys'Day hatte seit dem Start 2011 über 190.000 Teilnehmer. Beim Girls'Day haben im Zeitraum von 2001 bis 2016 insgesamt 1,7 Millionen Mädchen neue Berufe kennengelernt. 21 Prozent der teilnehmenden Unternehmen haben bereits junge Frauen eingestellt, die sie über den Girls'Day kennen und schätzen gelernt haben.


Sowohl Girls'Day als auch der jüngere Boys'Day zeigen messbare Auswirkungen auf das Berufswahlverhalten junger Frauen und Männer. Dazu zwei Beispiele: Seit Beginn des Girls'Day ist der Frauenanteil bei den auszubildenden Fahrzeuglackiererinnen von 5,5 Prozent im Jahr 2000 auf 15 Prozent im Jahr 2015 gestiegen. Der Anteil der Männer in der schulischen Ausbildung zum Erzieher hat sich seit Einführung des Boys'Day von 16,8 Prozent (2012) in nur drei Jahren auf 18,6 Prozent erhöht.


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Quelle: Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums vom 27. April 2017
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