Sprachliche Bildung als zentraler Handlungsbereich

Sprachliche-Bildung-als-zentraler-Handlungsbereich_WabenFachliches Lernen gründet auf einem sicheren Umgang mit der deutschen Bildungssprache. Nur bei ausreichenden sprachlichen Kenntnissen ist der Zugang zu den fachlichen Inhalten überhaupt möglich. Das gilt auch für die Formulierung des Gelernten in eigenen Beiträgen zum Unterrichtsgespräch, bei Hausaufgaben und Leistungskontrollen. Mehr

Bücher empfehlen - sag's mit einem Video

Unter dem Motto "Bücher empfehlen - sag's mit einem Video" haben sich Schülerinnen und Schüler aus Niedersachsen am Wettbewerb um den Niedersächischen Schulbibliothekspreis beteiligt. Beim Schulbibliothekstag in Hannover wurden im September 2016 die drei besten Beiträge aus den eingesandten Kurzfilmen und Erklärvideos ausgezeichnet. Zusätzlich gab es einen Publikumspreis. Mehr

Gutes Beispiel: Wikipedia AG

Wikipedia-im-UnterrichtDas Projekt Wikipedia AG an der Goetheschule Hannover und an vier weiteren Schulen in der Region Hannover ist ein gutes Beispiel für die geschlechtergerechte Entwicklung der Lese- und Schreibkompetenz. Neben dem Lesen und Schreiben ist nämlich der Umgang mit digitalen Medien Kern des Projekts, wobei die Sichtbarkeit des fertigen Produkts im Internet einen zusätzlichen Anreiz für beide Geschlechter darstellt. Das Niedersächsische Kultusministerium hat einen Projektbericht als Broschüre herausgegeben.

Regionalworkshop | 'Lesen Jungen anders - und was bedeutet das für den Unterricht?'

Lesefoerderung_6_Jungsbuecher_100pxWie können Jungen in ihrer Lesemotivation gestärkt werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Regionalworkshops "Lesen Jungen anders – und was bedeutet das für den Unterricht?" im Neuen Gymnasium Oldenburg. Drei Referentinnen der Akademie für Leseförderung Niedersachsen hatten dazu jede Menge Lesestoff, Unterrichtsanregungen und Projektbeispiele mitgebracht. Auch die Kreativität der teilnehmenden Lehrkräfte war gefordert. Mehr

Leseförderung braucht verlässliche Strukturen

Lesefoerderung_2_JungeJungen und Mädchen unterscheiden sich in ihren Vorlieben bei Büchern, aber nicht in ihrer Bereitschaft zu Lesen oder in ihrer Lesefähigkeit. Davon ist Insa Reichwehr überzeugt. Regelmäßig besucht die Lehrerin mit den von ihr im Fach Deutsch unterrichteten Klassen der Grundschule An der Feldbuschwende in Hannover die nahe gelegene Stadtteilbibliothek und verschafft den Kindern dort auch während des Unterrichts Zeit zum Lesen und Zuhören beim Vorlesen. Mehr

Interview | Kinder sollen sich auf das Lesen freuen können

Lesefoerderung_Buecher_100pxInsa Reichwehr ist Lehrerin an der Grundschule An der Feldbuschwende in Hannover. Sie ist davon überzeugt, dass Erfolge oder Misserfolge in der Leseförderung vom Unterrichtskonzept abhängen. Im Interview mit Gender und Schule erzählt die Pädagogin von ihren Erfahrungen. Mehr

Leseförderung mit dem JULIUS-CLUB

JULIUS-ClubDer JULIUS-CLUB ist das Leseförderprojekt der VGH-Stiftung und der Büchereizentrale Niedersachsen. Er vermittelt Jugendlichen im Alter von 11 bis 14 Jahren während der Sommerferien Spaß am Lesen und fördert Lesekompetenz, Textverständnis und Ausdrucksvermögen. In jeder der teilnehmenden Bibliotheken in Niedersachsen warten aktuelle Titel auf neugierige Leserinnen und Leser. Für jeden Geschmack und jede Altersgruppe ist der passende Lesestoff dabei. Die Bibliotheken begleiten die Leseabenteuer der Club-Mitglieder außerdem mit der Verleihung von Lesediplomen und vielen Aktionen und Aktivitäten. Alle Infos unter www.julius-club.de

Akademie für Leseförderung Niedersachsen

Akademie-fuer-LesefoerderungDie Akademie für Leseförderung Niedersachsen bietet regelmäßig Fortbildungen für Lehrkräfte an. Wer laufend über die Veranstaltungen der Akademie informiert werden möchte, kann außerdem den monatlichen Newsletter abonnieren. www.alf-hannover.de/veranstaltungen

Lesetipps

Geschichten über Mädchen und Jungen, eine schwierige Liebesbeziehung und die Suche nach der eigenen Identität: Lesetipps von Gender und Schule, auch als Klassenlektüre zu empfehlen. Mehr

Perspektive: Bildungssprache

Perspektive-Bildungssprache_MKDie Bildungssprache unterscheidet sich durch ihre Ausführlichkeit und Differenziertheit von der Alltagssprache. Eine Kernaufgabe der Schule besteht darin, allen Schülerinnen und Schülern den Erwerb bildungssprachlicher Kompetenzen durch Sprachbildung und Sprachförderung zu ermöglichen. Die Broschüre "Perspektive: Bildungssprache" des Niedersächsischen Kultusministeriums zeigt anhand von Praxisbeispielen die bildungssprachlichen Potentiale der schulischen Arbeit entlang der Kinder- und Jugendbiografie. Insbesondere geht es um die Förderung von Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Herkunftssprache und positive Wirkungen des mehrsprachigen Unterrichts. Download unter www.mk.niedersachsen.de

Themenhefte zum bildungssprachlichen Deutschunterricht

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) stellt kostenlose Themenhefte für Lehrkräfte bereit, die Jugendlichen mit Migrationshintergrund bessere Deutschkenntnisse vermitteln möchten. Behandelt werden aktuelle Themen wie "Globalisierung", "Medien" oder "Musik". Lehrkräfte erhalten methodisch-didaktische Hinweise zur Vermittlung des Stoffs sowie konkrete Unterrichts- und Projektvorschläge. Die Entwicklung der Lernangebote geht auf das Modellprojekt "Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht" zurück, an dem unter anderem das Niedersächsische Sozialministerium beteiligt ist. Download der Themenhefte von der Website des BAMF unter www.bamf.de

a³-Themenheftreihe motiviert Jugendliche zum Lesen

2012_a3-Themenheftreihe-motiviert-Jugendliche-zum-Lesen_100pxMit der leicht lesbaren a³-Themenheftreihe will der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V. Jugendliche zum Lesen motivieren und bietet Lehrkräften Arbeitshilfen für einen aktuellen, abwechslungsreichen Unterricht an. Mehr

Lesen Jungen ander(e)s als Mädchen?

Studien über das Leseverhalten und die Lektürevorlieben von Jungen und Mädchen, die das Institut für angewandte Kindermedienforschung durchgeführt hat, belegen massive Veränderungen in der Lesekultur der Jugend und insbesondere bei den Jungen. Ein Aufsatz über die Ergebnisse dieser Studien steht auf den Seiten des Instituts für angewandte Kindermedienforschung als pdf-Datei zum kostenlosen Download bereit.

Tipps zur Leseförderung von Jungen und Mädchen

Jungen und Mädchen haben die PISA-Studie im Hinblick auf die Lesekompetenz mit unterschiedlichen Ergebnissen abgeschlossen. Wie kann ein (Deutsch-) Unterricht aussehen, der diese Unterschiede ausgleicht und die Lesefähigkeit der Jungen und Mädchen insgesamt verbessert? Mehr

Warum Jungen nicht lesen...

Jungen sind die Sorgenkinder in der aktuellen Bildungsmisere. Das Problem ist ihre zunehmende Leseunlust. Katrin Müller-Walde beleuchtet die Ursachen und zeigt, wie Jungen zum Lesen motiviert werden können. Mehr

Gleichstellung auch in der Sprache

Texte geschlechtergerecht formulieren. Mehr

Adam, Eva und die Sprache

"Adam, Eva und die Sprache. Beiträge zur Geschlechterforschung" ist der Titel eines sehr empfehlenswerten Buches aus dem Duden-Verlag. Einleitend zeigt darin die Sprachwissenschaftlerin Friederike Braun, wie mit einfachen Mitteln aus "Männersprache" geschlechtergerechte Sprache wird. Weitere bekannte Autorinnen und Autoren behandeln die Themen "Frauen und Sprachgebrauch: gesprächs- und kommunikationsanalytische Aspekte", "Frauen und Sprachsystem: lexikalische und grammatische Aspekte", "Gender in literarischen und anderen Texten", "Vorschläge zur sprachlichen Gleichbehandlung von Frauen und Männern". Als E-Book (16,99 Euro) zum Download unter www.duden.de

Geschlechterdifferente Leseförderung

Jahrelang appellierten ExpertInnen, dass Mädchen in den Naturwissenschaften gefördert werden müssten. Nach PISA sind nun die Jungen dran: 80 Prozent der Schülerinnen und Schüler mit Lese- und Rechtschreibschwäche sind männliche Jugendliche. Geschlechterdifferente Förderung, die auch Jungen mit ihren spezifischen Schwächen berücksichtigt, ist in aller Munde. Aber was tun, wenn bei der Vermittlung von Lesekompetenz keine Rollenklischees wiederholt werden sollen und wenn ein gleichmacherischer Ansatz ebenso falsch ist? Katja Hauck fasst den Stand der Diskussion für in ihrem Artikel "Geschlechtsbewusst zur Leselust - Jungen erlangen Lesekompetenz anders als Mädchen" zusammen unter www.lesen-in-deutschland.de

Lernchancen_Sprachliche-Bildung_Fragen

Webtipps

www.boysandbooks.de
Die Website boys & books richtet sich an Erwachsene, die sich mit Leseförderung für Jungen ab dem Grundschulalter beschäftigen. Sie empfiehlt nur Literatur, die auch den Kindern und Jugendlichen selbst gefällt.


www.losleser.de
Das Projekt "Die Losleser" will Acht- bis Zwölfjährige dazu anregen, ihre Lieblingslektüre auf vielfältige Art und Weise multimedial im Internet vorzustellen. Lehrkräfte erhalten Informationen und didaktisch-methodische Begleitmaterialien zur Leseförderung, Bild- und Audiobearbeitung, Urheberrecht und Datenschutz.