Handreichungen gegen Ausgrenzung und sexuelle Diskriminierung

Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) hat aktualisierte Handreichungen für Brandenburger schulen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung für die Jahrgangsstufen 1 bis 10 herausgegeben. In sieben Handreichungen wird "Mobbing aufgrund der sexuellen Identität" an Schulen thematisiert. Mehr

Anlaufstelle gegen Diskriminierung und Mobbing

Für Kinder, Eltern und Lehrkräfte, die von sexueller Gewalt, Übergriffen oder Diskriminierung direkt oder indirekt betroffen sind, gibt es die Anlaufstelle der Niedersächsischen Landesregierung. Die Hotline ist telefonisch unter (0511) 120 - 71 20 zu erreichen, jeweils montags bis donnerstags von 08.00 bis 16.00 Uhr und freitags von 08.00 bis 12.00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Per E-Mail ist die Anlaufstelle unter anlaufstelle@mk.niedersachsen.de erreichbar.

Beratungslehrkräfte im Schulalltag

Im Schulalltag entstehen immer wieder Situationen, in denen vorhandene Gesprächs- oder Kommunikationsmöglichkeiten zu schulischen Belangen im Einzelfall nicht ausreichen. Für solche Fälle bieten Beratungslehrkräfte ihre Unterstützung an. Mehr

Was geht zu weit?

Was-geht-zu-weit_screenshotGrenzverletzungen in Beziehungen und Freundschaften oder bei Dates sind nicht selten und damit umzugehen ist nicht leicht. Eine neue Website der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS) in Zusammenarbeit mit der Hochschule Fulda bietet erste Unterstützung bei Fragen zum Thema Dating, Liebe, Respekt und Grenzen. Geschichten und Tipps helfen Jugendlichen, zwischen respektvollen Beziehungen ohne Gewalt und verletzenden Beziehungen, in denen Übergriffe vorkommen, zu unterscheiden. Ratsuchende finden bundesweite Kontaktadressen und Telefonnummern von Beratungsstellen. www.was-geht-zu-weit.de

Wissenstest Alkohol

Alkohol-Kenn-dein-Limit_BZgADie BZgA hat zur ihrer Kampagne "Alkohol? Kenn dein Limit" einen Wissenstest in einer Version für junge Frauen und junge Männer entwickelt, der geschlechtsspezifische Unterschiede beim Konsum, bei der Wirkung und bei der Einstellung zum Thema Alkohol berücksichtigt. Ziel ist es, Wissen zu vermitteln und zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten anzuregen. www.bzga.de

Niedersachsen | Krisentelefon Zwangsheirat

Mädchen und Frauen in Niedersachsen haben die Möglichkeit, sich kostenlos beim Krisentelefon Zwangsheirat beraten zu lassen. Auch Freundinnen und Freunde, Lehrkräfte, Mitarbeiterinnen von Behörden oder Beratungsstellen haben hier eine Anlaufstelle, bei der sie sich landesweit zu Fragen und Problemen im Zusammenhang mit Zwangsheirat / Zwangsehe sachkundig austauschen können. Unter der Telefonnummer erfolgt auf Wunsch eine persönliche und telefonische Erstberatung in deutscher, türkischer oder arabischer Sprache sowie Auskünfte zu lokalen Ansprechpersonen. Telefon (0800) 0667888 (Anruf kostenlos), zwangsheirat@kargah.de. www.kargah.de

Leitfaden für Schulen zum Umgang mit Zwangsverheiratungen

Der Leitfaden "Das Recht auf freie Entscheidung bei der Partnerwahl" soll Lehrkräfte auf die Thematisierung von Zwangsheirat in der Schule vorbereiten und ihnen ermöglichen, gegenüber Schülerinnen und Schülern sowie potenziellen Opfern die richtige Ansprache zu finden. Mehr

Internet - was soll mir schon passieren?

Internet-was-soll-mir-schon-passierenDie Fachberatungsstelle Violetta e.V. hat einen Leifaden zum Thema sexuelle Gewalt und Cybermobbing herausgegeben. Er ist aus der praktischen Arbeit mit Schülerinnen und Schülern im Rahmen eines Internetpräventionsprojekts entstanden. Wie nutzen Mädchen und Jungen das Medium für riskante Selbstinszenierungen? Wie können Lehrkräfte Fälle von Cybermobbing frühzeitig erkennen? Wie können sie bei verdacht auf sexuellen Missbrauch und Angriffe auf Schülerinnen oder Schüler im Netz handeln? Die Arbeitshilfe für den Unterricht nennt unter anderem Präventionsbeispiele sowie Anlauf- und Beratungsstellen für weitergehende Unterstützung. Bestellung (5,00 Euro pro Exemplar zzgl. Versandkosten) per Email an info@violetta-hannover.de, Infos unter www.violetta-hannover.de

Cybermobbing und sexualisierte Gewalt im Netz

Das Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH) hat ein Diskussionspapier zu unterschiedlichen Formen von Cybermobbing sowie Präventionsmaßnahmen und Handlungskompetenzen herausgebracht. Download von der Website des KgKJH unter www.geschlechtergerechte
jugendhilfe.de/downloads

Hetereosexuell? Homosexuell?

Heterosexuell-Homosexuell_BZgA_sDie Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informiert über die wichtige und manchmal schwierige Aufgabe junger Menschen, sich über ihre sexuelle Identität bewusst zu werden. Dabei stehen die Besonderheiten der homosexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt. Mehr

Ausstellungen und Fortbildungen zur Prävention sexualisierter Gewalt

Du-bist-echt-klasse_PETZEDas Präventionsbüro PETZE bietet Fortbildungen, Aktionstage und Wanderausstellungen zum Thema Prävention von sexuellem Missbrauch für verschiedene Schulformen an. Sie alle bieten einen altersangemessenen sensiblen Zugang in die Prävention von sexueller Gewalt: "ECHT KLASSE!" für Grundschulen, "ECHT STARK!" für Förderschulen und Förderzentren und "ECHT FAIR!" für weiterführende Schulen mit dem Schwerpunkt häusliche Gewalt. Mehr

Faustlos in Kindertagesstätten und Schulen

Faustlos_breit_2012Faustlos ist ein für Schulen und Kindergärten entwickeltes und wissenschaftlich evaluiertes Gewaltpräventionsprogramm des Heidelberger Präventionszentrums. Die Faustlos-Curricula fördern gezielt sozial-emotionale Kompetenzen in den Bereichen Empathie, Impulskontrolle und Umgang mit Ärger und Wut. Kern des Faustlos-Konzeptes sind eintägige Fortbildungen für Fach- und Lehrkräfte. Ergänzend können weitere Faustlos-Materialien wie Handpuppen, Bücher und Spiele bestellt werden. www.faustlos.de

was tun! - Tipps für Auszubildende

Tipps für Auszubildende im öffentlichen Dienst. Eine Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz und zu anderen Fragen, die für Mädchen und Jungen in der Ausbildung wichtig sind. Mehr

Arbeitsblätter zur Gewaltprävention

Die Aktion "Gewalt verhindern - Integration fördern" wird von der Zeitbild Stiftung mit Förderung des Europäischen Integrationsfonds und des Bundesinnenministeriums durchgeführt. Sie stellt Arbeitsblätter und eine pädagogische Handreichung zur Verfügung, die Lehrkräfte für den Unterricht zu den Themen Gewaltprävention und Integration nutzen können. Infos und Download unter www.jugendgewalt-vorbeugen.de/Schulmaterialien

Chatten. Teilen. Schützen!

Chatten-teilen-schuetzen_Plakat-BMFSFJ_sInfos zur Sicherheit in Chats und Communitys bietet das Bundesfamilienministerium als Medienset mit Plakat und Webcam-Stickern an. Kinder erhalten Tipps zum Schutz der Privatsphäre und erfahren, was bei Cybermobbing oder Anzeichen sexueller Belästigung (Cybergrooming) ratsam ist. www.bmfsfj.de/BMFSFJ/
Service/Publikationen

Webtipps


www.ins-netz-gehen.de
Portal der BZgA zur Sensibilisierung für einen maßvollen Umgang mit dem Internet. Ein Selbsttest zeigt Jugendlichen auf, wie riskant ihre Internetnutzung ist. Individuelle E-Mail-Beratung gibt persönliches Feedback.


www.loveline.de
Jugendportal der BzgA mit umfangreichen Informationen zu den Themen Liebe, Sex und Partnerschaft, Erfahrungsberichten von Jugendlichen Möglichkeit zum Austausch mit Expertinnen und Experten.


www.meingeschlecht.de
Wer bin ich, wer will ich sein? Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes fördert das Portal meingeschlecht.de. Die Onlineanlaufstelle richtet sich an trans* inter* und genderqueere Menschen zwischen 12 und 27 Jahren, die sich über Geschlecht und Identität austauschen und informieren wollen.


www.fideo.de
"Fighting Depression Online" (FIDEO) ist ein Informationsangebot mit fachlich moderiertem Forum für junge Menschen ab 14 Jahren. Sie finden Informationen zur Erkrankung Depression, wie Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. FIDEO bietet auch Möglickeiten zum Erfahrungsaustausch für Betroffene und ihre Eltern und pädagogische Fachkräfte.


www.sichere-orte-schaffen.de
Im Rahmen des inklusiven Modellprojekts "Sichere Orte schaffen – Schutz vor sexualisierter Gewalt für Jugendliche und junge Erwachsene" von Zartbitter e.V. wurden Präventionsmaterialien für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 18 Jahren entwickelt. Sie richten sich auch an Fachkräfte aus der Jugendarbeit und (Berufs-)Schulen.


Jugend.support
Das "I-KiZ - Zentrum für Kinderschutz im Internet" bietet auf dieser Website Infos zu Themen wie Cyber-Mobbing, Sexuelle Belästigung, Gewalt und Selbstgefährdung. Der sichere Umgang mit den beliebtesten Netzwerken und Anwendungen wird erklärt und auf Risiken hingewiesen. Die Website wendet sich an ältere Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren, ist aber auch für Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen interessant.