Gestaltung des Übergangs in Ausbildung und Beruf

Gestaltung-Uebergang-in-Ausbildung-und-Beruf_WabenGeschlechterstereotype wirken in die Berufswahl Jugendlicher hinein: Soziale, erzieherische und Care-Berufe sehen Jungen als "uncool" für sich an, Mädchen meiden handwerkliche und technische Berufsausbildungen. Gendersensible Berufsorientierung macht den Schülerinnen und Schülern ihre persönlichen Talente und Begabungen bewusst. Mehr

Grundschullehrer: Das passt zu mir!

Grundschullehrer-Das-passt-zu-mirDas Niedersächsische Kultusministerium hat einen Flyer Grundschullehrer: Das passt zu mir! herausgegeben. Mit der gleichnamigen Initiative trägt das Ministerium zur gendersensiblen Studien- und Berufsorientierung bei. Ziel ist es, die Anzahl männlicher Lehrkräfte zu erhöhen und damit die Vielfalt an Rollenvorbildern in Grundschulen zu erweitern. Der Flyer kann beim Niedersächsischen Kultusministerium bestellt werden. www.mk.niedersachsen.de

Ausstellung zur Berufs- und Lebensplanung
2035 - Unsere Zukunft, Mein Leben

2035-Unsere-Zukunft-mein-Leben_WettbewerbBerufsorientierung und Work-Life-Balance sind die Themen der Ausstellung und Präsentation 2035 - Unsere Zukunft, Mein Leben. Gezeigt werden ausgewählte Beiträge eines Kreativwettbewerbs zum Zukunftstag unter der Leitfrage: Wie sehen junge Menschen von heute ihr Leben in 20 Jahren? Die Ausstellung entstand im Auftrag des Niedersächsischen Sozialministeriums. Sie besteht aus drei RollUps und einer digitalen Präsentation und kann bei Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. für Veranstaltungen und Informationstage ausgeliehen werden. www.vernetzungsstelle.de

MINT-Ausbildung kämpft mit Imageproblemen

mint_nachwuchsbarometer-2015Wenig Kontakt mit Menschen, ein gefährlicher – und dazu noch kalter – Arbeitsplatz und körperlich anstrengende Aufgaben: So stellen sich viele Schülerinnen und Schüler die Arbeit in MINT-Berufen vor. Dieses negative Image sowie Defizite in der Berufsberatung tragen laut dem MINT Nachwuchsbarometer 2015 von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und der Körber-Stiftung wesentlich dazu bei, dass Jugendliche sich vermehrt gegen eine berufliche Ausbildung im MINT-Bereich entscheiden. Dabei klaffen Vorstellung und Realität weit auseinander: Von MINT-Auszubildenden wird ein Großteil der durch die Schülerinnen und Schüler genannten Vorurteile nicht bestätigt. Mehr

Regionalworkshop | 'Berufsorientierung für Jungen (aber auch Mädchen) ergebnisoffen gestalten'

Regionalworkshop-Berufsorientierung_Gehrden1_07-05-14_100pxGeschlechterstereotype wirken in die Berufswahl Jugendlicher hinein: Soziale, erzieherische und Care-Berufe sehen Jungen als "uncool" für sich an, Mädchen meiden handwerkliche und technische Berufsausbildungen. Berufsorientierung an Schulen kann dazu beitragen, den Einfluss der Geschlechterrollenbilder bei der Berufswahl zu relativieren. Impulse dazu gab der vierte Regionalworkshop der Tagungsreihe "Auch Jungen wollen können - Bausteine für eine gendersensible Schul- und Unterrichtsentwicklung" des Niedersächsischen Kultusministeriums am 7. Mai 2014 in der Oberschule Gehrden. Mehr

Ausbildungsverträge | Junge Frauen konzentrieren sich auf wenige Berufe

Der Beruf Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement ist neuer Spitzenreiter in der Rangliste der Ausbildungsberufe nach Neuabschlüssen. Mehr als 29.100 Jugendliche haben bundesweit in diesem Beruf einen neuen Ausbildungsvertrag zum Stichtag 30. September 2014 unterschrieben. Grund für die neue Spitzenposition ist, dass drei Vorgängerberufe mit Beginn des Ausbildungsjahres 2014/2015 zu einem neuen Ausbildungsberuf zusammengefasst wurden, wie das Bundesinstiut für Berufsbildung (BIBB) mitteilt. Mehr

Geschlechtergerechte Sprache beeinflusst kindliche Wahrnehmung von Berufen

Wenn Berufe in einer geschlechtergerechten Sprache dargestellt werden (Nennung der männlichen und weiblichen Form, zum Beispiel "Ingenieurinnen und Ingenieure" statt nur "Ingenieure") schätzen Kinder typisch männliche Berufe als erreichbarer ein und trauen sich selbst eher zu, diese zu ergreifen. Zu diesem Ergebnis kommen Psychologinnen und Psychologen an der Freien Universität Berlin, wie die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs) berichtet. Mehr

Traumberufe – nicht nur rosa oder blau

Traumberufe-nicht-nur-rosa-oder-blau_LK-HolzmindenDie Ausstellung "Traumberufe - nicht nur rosa oder blau" zum Thema Berufsorientierung unter Gender-Gesichtspunkten tourt seit 2011 durch allgemeinbildende Schulen im Landkreis Holzminden. Sie ist zu einem festen Bestandteil der berufsorientierenden Maßnahmen geworden. Eine informative Begleitbroschüre zur Ausstellung kann ebenfalls zur Berufswahlorientierung in der Schule genutzt werden. Sie zeigt, wie sich der Weg in den Beruf für die jungen Frauen und Männer aus der Region entwickelt hat, die in der Ausstellung portraitiert wurden. Mehr

Mädchen auf dem Weg ins Erwerbsleben

Maedchen-auf-dem-Weg-ins-ErwerbslebenDie Lebens- und Wertvorstellungen junger Frauen und Männer ähneln sich. Doch die späteren Ausbildungs- und Berufswahlentscheidungen führen noch immer zur Spaltung des Arbeitsmarktes in sogenannte "Frauen-" und "Männer"-berufe. Wie kann Berufsorientierung Mädchen für MINT-Berufe gewinnen und welche Inhalte sollten dabei transportiert werden? Lore Funk und Wenka Wentzel analysieren die Evaluationsergebnisse zum Girls'Day 2013 daraufhin. Mehr

Wunsch und Wirklichkeit - Berufsfindung von Mädchen mit Migrationshintergrund

Helferin in medizinischen Berufen oder Friseurin - die Hälfte der jungen Frauen ohne deutsche Staatsangehörigkeit macht Ausbildungen in nur fünf Berufen. Dabei haben sie viele Wünsche in Bezug auf ihr Berufsleben und träumen mehr als Mädchen ohne Migrationshintergrund von "klassischen Karriereberufen" wie Ärztin oder Juristin. Das ergab eine Auswertung im Rahmen der Forschungsreihe Girls'Day. Mehr

Soziale Berufe - auch Männersache!

Wir-werden-was-wir-wollen-soziale-Berufe-auch-MaennersacheJungen und junge Männer, die ihre Stärken im sozialen Bereich sehen, haben in Pflege- und Erziehungsberufen gute Chancen. Junge qualifizierte Erzieher, Alten- und Gesundheitspfleger werden immer stärker gesucht, insbesondere im ländlichen Raum. Auf Initiative der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Wesermarsch und der Stadt Delmenhorst entstand deshalb die Broschüre "Wir werden was wir wollen - Soziale Berufe - auch Männersache!". Mehr

Wir werden was wir wollen - Tipps für Mädchen zur Berufswahl

Wir-werden-was-wir-wollenEine Broschüre mit Tipps für Mädchen zur Berufswahl haben die Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Wesermarsch und der Stadt Delmenhorst erstellt. Die Broschüre zeigt, welche Möglichkeiten Mädchen für eine qualifizierte Erwerbsstätigkeit und damit unabhängige Lebensperspektive offen stehen und was sie bei der Berufswahl berücksichtigen sollten. Mehr

Niedersachsen-Technikum

Niedersachsen-Technikum_100pxDas Niedersachsen-Technikum ist ein Konzept zur Förderung junger Frauen, die sich für MINT-Berufe in Wissenschaft und Wirtschaft interessieren. Es besteht aus einer Kombination von Unternehmens-Praktikum und einem Schnupperstudium an einer Hochschule. Für junge Frauen, die das Abitur an einem allgemeinbildenden oder beruflichen Gymnasium absolviert haben, bieten die teilnehmenden Hochschulen Informations-veranstaltungen an. www.niedersachsen-technikum.de

Interaktives Jugendportal zur Berufswahl

BeroobiDas Berufswahlportal beroobi lädt Jugendliche nicht nur zum selbst gesteuerten Entdecken interessanter Berufsbilder ein, sondern vermeidet dabei auch Rollenklischees: So erzählt Daniel von seinem Alltag als Erzieher in einer Kita und Ann-Katrin erklärt, welche Aufgaben eine Eisenbahnerin im Betriebsdienst hat. Mehr

Die Prinzessin und der Ritter aus dem Papenteich

2012_Die-Prinzessin-und-der-Ritter-aus-dem-PapenteichBilderbücher zur Berufsorientierung
Technische Themen und Berufe sind ebenso wenig für ein Geschlecht reserviert wie soziale Berufe. Das will Ursula Kansy, Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeinde Papenteich, mit ihren Kinderbüchern "Die Prinzessin aus dem Papenteich" und "Der Ritter aus dem Papenteich" schon den Kleinen vermitteln. Die wunderbar lebendigen Illustrationen von Johanna Seipelt bringen Kansys Botschaft auf den Punkt und machen die Bücher auch für Erwachsene zum Lesevergnügen. So kann der "Zukunftstag für Mädchen und Jungen" oder Girls'Day/ Boys'Day auch schon mit Kindern ab 3 Jahren zum Thema werden... Mehr

Berufswahl von Mädchen

Mädchen haben im Durchschnitt die besseren und höheren Schulabschlüsse, aber sie schöpfen die damit verbundenen Möglichkeiten beruflicher Karrieren kaum aus. Mehr

Berufswahl von Jungen

Auch bei der Berufswahl von Jungen sind Veränderungen notwendig. Mehr

Interview mit Prof. Dr. Doris Lemmermöhle

Genderdiskussion - Mädchenförderung passé?
Prof. Dr. Doris Lemmermöhle ist Professorin für Pädagogik an der Georg-August-Universität Göttingen mit den Forschungsschwerpunkten Berufsorientierung junger Frauen und Männer; Didaktik und Geschlechtersozialisation. Sie äußert sich im Interview zur Berufswahl von Mädchen und zur geschlechterbewussten Pädagogik. Mehr

Lernchancen_Gestaltung-des-Uebergangs

Koordinierungsstelle Berufsorientierung

koboDie Koordinierungsstelle Berufsorientierung des Niedersächschischen Kultusministeriums stellt für die allgemein bildenden Schulen ein Angebot von qualitätsgeprüften Modulen (Projekten) zur vertieften Berufsorientierung bereit. In Kooperation mit Kammern und Wirtschaftsverbänden unterstützt sie als Servicestelle die Schulen bei der Organisation und Durchführung der Projekte. www.kobo-online.de

Soziale Berufe

soziale_berufe_kann_nicht_jederBist du der Typ für die Arbeit mit Menschen? Das Infoportal www.soziale-berufe.com hilft, es herauszufinden. Es bietet Informationen rund um Sozial- und Pflegeberufe, vom Berufetest über Bewerbungstipps bis hin zur Stellenbörse. Die Website des Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung e.V. will jungen Menschen eine Entscheidungshilfe bei der Berufswahl bieten.

Zukunftsberufe Erzieher und Pfleger

Boysday_LogoZwei Websites des Boys'Day wenden sich an Jungen mit Interesse an sozialen Berufen: Zum Beruf des Erziehers und des Pflegers geben sie Informationen über Ausbildung, Berufsfelder und Studienmöglichkeiten. Beim Quiz können Jungen selbst testen, ob sie fit für den Erzieherberuf sind oder ob sie Talent zum Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger oder Heilerziehungspfleger haben.
www.zukunftsberuf-erzieher.de

www.zukunftsberuf-pfleger.de

Superhelden gibt es nur im Comic - Jungen brauchen reale und vielfältige Vorbilder

2012_Neue-Wege-fuer-Jungs_LogoDas Projekt Neue Wege für Jungs bündelt Aktivitäten in Schule und Jugendarbeit, die sich gezielt an Jungen richten. Es geht um die frühzeitige Begleitung von Jungen bei der Erweiterung ihres Berufs- und Studienwahlspektrums, um die Reflexion von Rollenvorstellungen und den Ausbau von Sozialkompetenzen. www.neue-wege-fuer-jungs.de

Einfluss von Berufsbezeichnungen auf die Berufswahl

Jugendliche meiden traditionelle Berufe wie Schornsteinfeger oder Müller. Das kann mit der Berufsbezeichnung zusammenhängen. Gleiches gilt auch für die geschlechtsspezifische Berufswahl: Begriffe wie "...mechaniker/in" oder "...bauer/in" interessieren eher Jungen, während Mächen durch Begriffe wie "Fein..." oder "...helferin" besonders angesprochen werden. Mehr unter Website des BIBB.