Schule als Lern- und Lebensraum für Mädchen und Jungen

Schule-als-Lern-und-Lebensraum_WabenMädchen und Jungen haben vielfältige Bedürfnisse, Interessen und Begabungen. Ob sie ihre persönlichen Potentiale voll entwickeln können, hängt auch davon ab, ob Geschlechterrollenzuschreibungen Einfluss auf die Gestaltung der Schule, des Unterrichts und des Schullebens haben. Mehr

Lernpausen gestalten

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IGS Vahrenheide
Ein gutes Beispiel für die geschlechtergerechte Gestaltung von Schule als Lern- und Lebensraum ist die IGS Vahrenheide/ Sahlkamp in Hannover. Die Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen, Frauen und Männer steht ausdrücklich in der Schulcharta und findet sich im alltäglichen Schulleben wieder. Die Schule stellt sich als ein Ort dar, an dem sich Schülerinnen und Schüler gleichermaßen gern aufhalten. Das ist unter anderem an der Mitwirkung von Mädchen und Jungen im Schulkiosk und bei der Pausengestaltung zu erkennen. www.igsvs.de

Praxisheft für Kitas: Toben im Prinzessinnenkleid

Toben-im-PrinzessinnenkleidEine Arbeitsgruppe um die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Wesermarsch hat ein Praxisheft zur gendersensiblen Pädagogik in der Kita unter dem Titel "Toben im Prinzessinnenkleid" herausgebracht. Ziel des Heftes ist es, einen Beitrag zur Weiterbildung und stärkeren Aufklärung im Bereich Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu leisten, indem Erwachsene schon früh für das Verhalten von Kindern sensibilisiert werden und folglich eher dazu neigen, genderneutrale Maßnahmen zu fördern. Mehr

Die Lesende Schule

Lesefoerderung_2_JungeLesekompetenz als Teil sprachlicher Bildung ist für den Schulerfolg von Jungen und Mädchen von zentraler Bedeutung. Die "Lesende Schule" will erreichen, dass Lesen von Schülerinnen und Schülern nicht als "Aufgabe", sondern als selbstverständlicher Teil des Alltags verstanden wird. Die Akademie für Leseförderung Niedersachsen setzt sich für die Förderung der Lesekultur in Schulen ein. Mehr

Essen in der Schule

Kinder und Jugendliche entscheiden über Geschmack, Geruch, die Konsistenz und das Aussehen des Essens, ob sie an der schulischen Verpflegung teilnehmen oder nicht. Studien zum Thema Ernährungsverhalten von Schülerinnen und Schülern zeigen, dass die Attraktivität des Essens, die Raumatmosphäre und die Freundlichkeit des Personals sowie hinreichende Pausenlängen die wichtigsten Parameter sind für die Entscheidung, am Schulessen teilzunehmen. Weitere Infomationen dazu geben das Niedersächsischen Kultusministeriums unter www.mk.niedersachen.de und die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachsen unter www.dgevesch-ni.de

Bewegte Schule

bewegte-schule-logoDas Niedersächsische Kultusministerium fördert das Kooperations-Projekt "Bewegte Schule - gesunde Schule Niedersachsen". Schule in Bewegung zu bringen heißt dabei, eine kind-, lehrkraft- und lerngerechte Rhythmisierung des Unterrichts zu erreichen. Dazu gehören bewegtes und selbsttätiges Lernen, bewegte Pausen, bewegte und beteiligende Organisationsstrukturen, die Öffnung der Schule nach außen und vernetztes Denken. Die drei Handlungsfelder einer "Bewegten Schule" sind Lernkultur und Unterrichtsqualität, der Lern- und Lebensraum Schule und die Schulorganisation. Aktionstage, Fortbildungsangebote und Bewegungstipps für den Unterricht unterstützen das Anliegen der Bewegten Schule. www.bewegteschule.de

Schulgebäude und Klassenzimmer aus erziehungswissenschaftlicher Sicht

LernumgebungenIn erfolgreichen, guten Schulen werden Lehren und Lernen durch die bauliche Umgebung bestmöglich unterstützt. Um dies zu erreichen müssen erziehungswissenschaftliche, architekturpsychologische und architektonische Ansprüche in Einklang gebracht werden. Unter dem Titel "Lernumgebungen" fasst der Sammelband Forschungsergebnisse und Projekterfahrungen zur Schulraumgestaltung zusammen. Mehr

Schulhofgestaltung und Geschlechtsspezifische Raumaneignung

Welche Bedeutung haben Überlegungen zur Raumaneignung von Mädchen und Jungen für die Gestaltung eines Schulhofes? Ein Beitrag von Ingrid Burdewick für den Niedersächsischen Bildungsserver stellt dar, wie wichtig es ist, die unterschiedlichen Bedürfnisse wahrzunehmen und in die Planung mit einzubeziehen. Mehr

Architektur macht Schule - Schule macht Architektur

Architektur-macht-Schule4_FH-Bielefeld_KurztextIn Kooperation mit der Fachhochschule Bielefeld, Campus Minden, entstand am Ratsgymnasium der Stadt Minden das fächerübergreifende Projekt "Architektur macht Schule - Schule macht Architektur". Gemeinsam mit Studierenden entwarfen Schülerinnen und Schüler einer 7. Klasse Vorschläge für die Umgestaltung der Schule nach ihren Vorstellungen. Interessant war die Frage: Gibt es geschlechterrelevante Aspekte für die Planung von Gebäuden oder Freiflächen aus Sicht der Jugendlichen? Mehr

Hannover | Gender Mainstreaming auf dem Schulhof

In Hannover zeigt die Werner-von-Siemens-Realschule, wie bei der Gestaltung von Schulhöfen Geschlechteraspekte berücksichtigen werden können. Mehr dazu auf der Website der Landeshauptstadt Hannover.

Wien | Schulhöfe im Genderblick

Umsetzungsbeispiel von Gender Mainstreaming auf dem Schulhof. Ein Projekt der Stadt Wien zeigt, wie die Gestaltung des Außenbereichs der Schule, die Interessen und Bedürfnisse von Mädchen und Jungen berücksichtigen kann. Mehr dazu auf der Website der Stadt Wien.

Geschlechtergerechte Schulhofgestaltung

Der Schulhof ist ein wichtiger Bestandteil der Lebensumwelt von Kindern und Jugendlichen. Es ist der Ort, an dem sich Schülerinnen und Schüler in den Pausen regenerieren, wo sie sich bewegen, spielen und Kontakte pflegen. Dabei zeigen Mädchen und Jungen unterschiedliche Bedürfnisse und Verhaltensweisen. Mehr

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