Dokumentation der 1. Klischeefrei-Fachtagung online

Klischeefrei_2018-06-12Im Juni haben sich rund 250 Partnerinnen und Partner der Initiative Klischeefrei sowie Gäste aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft in Berlin zu einer Fachtagung getroffen. Die Dokumentation dieser 1. Klischeefrei-Fachtagung ist online verfügbar. Ziel der Tagung war es, verstärkt in das komplexe Thema "Klischeefreie Berufswahl" einzusteigen und Handlungsbedarf aufzuzeigen. In der Online-Zusammenstellung findet sich die Eröffnungsrede der Schirmherrin Elke Büdenbender, eine Zusammenfassung der Diskussion mit Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil sowie eine Bildergalerie mit Eindrücken vom Tag. Darüber hinaus stehen die Präsentationen der Impulse aus Wissenschaft und Praxis zum Download zur Verfügung. Mehr unter www.klischee-frei.de (Foto: © Klischeefrei | Fotografin: Bettina Straub)

Schulnetzwerk Berufs- und Studienorientierung

Wie kann Jugendlichen die ganze Breite der Berufswahlmöglichkeiten vor Augen geführt werden? Wie können Schulen die Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft für Praktika und Ausbildungsplätze organisieren? Ist eine Stärken-Schwächen-Analyse für Schülerinnen und Schüler eine gute Hilfestellung bei der Entscheidung für eine Ausbildung oder ein Studium? Welche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Schulen gibt es bei der Bundesagentur für Arbeit? Mit diesen und vielen weiteren Fragen haben sich 21 Gymnasien und Gesamtschulen aus ganz Niedersachsen im Kultusministerium bei einem Gründungstreffen für das "Schulnetzwerk Berufs- und Studienorientierung" im September 2015 beschäftigt. Mehr

Leuchtturmschulen in Niedersachsen: Wilhelm-Bracke-Gesamtschule

Leuchtturm_MK-LeuchtturmschulenDie Wilhelm-Bracke-Gesamtschule in Braunschweig hat ein vorbildliches Konzept zur Berufsorientierung erstellt und arbeitet als Leuchtturmschule im niedersächsischen "Schulnetzwerk Berufs- und Studienorientierung" mit. Der Zukunftstag hat an der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule eine lange Tradition. Er ist dem Bildungsauftrag der Schule, die Gleichberechtigung in der Gesellschaft zu fördern, verpflichtet. Barbara Kage-Heiser, Fachbereichsleiterin Arbeit, Wirtschaft Technik (AWT), beschreibt, welche Chancen der Zukunftstag für den Berufsorientierungsprozess bietet. (21.03.17) Mehr

Leuchtturmschulen in Niedersachsen: Gymnasium 'In der Wüste' Osnabrück

Leuchtturm_MK-LeuchtturmschulenDas Gymnasium "In der Wüste" in Osnabrück arbeitet als Leuchtturmschule im niedersächsischen "Schulnetzwerk Berufs- und Studienorientierung" mit. Ziel des Konzepts zur Berufsorientierung ist es, dass Jugendliche ihre Fähigkeiten und Potenziale kennen, ihre Ziele entwickelt haben und dabei davon ausgehen, dass die Erstwahl nur der Einstieg in das Berufsleben ist. Mehr

Leuchtturmschulen in Niedersachsen: Gymnasium Munster

Leuchtturm_MK-LeuchtturmschulenDas Gymnasium Munster arbeitet als Leuchtturmschule im niedersächsischen "Schulnetzwerk Berufs- und Studienorientierung" mit. Die Schule legt einen Schwerpunkt auf diesen Bereich und trägt das Zertifikat "proBerufsOrientierung! - Schule - Wirtschaft". In diesem Zusammenhang wird auch der Zukunftstag für Mädchen und Jungen beworben und die Teilnahme für Schülerinnen und Schüler gern ermöglicht. Mehr

Jungen-Mentoring an der TU Dortmund

Zwoelf-Plus"Jungen in die TU Dortmund" ist das Motto des neuen Schüler-Mentorings 12+. Ziel des Projekts ist es, Jungen für ein Studium in sozialen, erzieherischen, künstlerischen oder kulturellen Studiengängen zu motivieren. Über einen Zeitraum von einem Jahr nehmen Schüler von 12 bis 14 Jahren an Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Universität teil. Sie werden dabei von einem Studenten als Mentor begleitet und bekommen so Einblick in das Leben eines Studenten und das Lernen an der TU Dortmund. www.gleichstellung.tu-dortmund.de

Studie zu Frauen im Handwerk zeigt Handlungsbedarf

Friseurin, Maßschneiderin, Gesundheitshandwerke. Das sind die drei Hauptberufsfelder, die Frauen wählen - wenn sie überhaupt einen handwerklichen Beruf ergreifen. Nur 22,6 Prozent aller Auszubildenden im niedersächsischen Handwerk waren in 2012 weiblich. Inhaberinnen eines Handwerkbetriebs sind mit einem Anteil von etwa 22 Prozent ebenfalls stark unterrepräsentiert. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "Frauen im Handwerk" des Volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen e.V. (ifh Göttingen), die das Niedersächsische Sozialministerium in Auftrag gegeben hat. Mehr

Wie MINT-Projekte gelingen!

Wie-MINT-Projekte-gelingenWie können MINT-Ausbildungen oder MINT-Studiengänge so präsentiert werden, dass sie bei Mädchen und Frauen nachhaltiges Interesse wecken? Eine neue Broschüre zeigt, was bei der Durchführung gendersensibler MINT-Projekte in der Berufs- und Studienorientierung zu beachten ist. Sie wurde vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gemeinsam mit dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg herausgegeben. Mehr

Ausbildungsmarketing in der Altenpflege

Wie können Schulabgängerinnen und Schulabgänger für eine Ausbildung in der Altenpflege gewonnen werden? Tipps und Praxisbeispiele dazu hält eine Broschüre der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. (LVG & AFS) bereit. Auch die Kooperation mit Migrantenorganisationen zur Ansprache von Jugendlichen mit Migrationshintergrund wird thematisiert. Mehr

Mein Style, mein Beruf!

2012_Mein-Style-mein-Beruf_sFünf junge Frauen unterschiedlicher Herkunft stehen im Mittelpunkt der Stuttgarter Kampagne "Mein Style, mein Beruf!". Sie alle starteten mit einem Hauptschulabschluss ins Berufsleben und waren trotz mancher Schwierigkeiten erfolgreich. Nun machen die Vorbilder anderen Hauptschülerinnen Mut zur ganz individuellen Berufswahl, auch außerhalb des üblichen Spektrums. Initiiert wurde die Kampagne von der "Koordinierungsstelle Übergangsmanagement Schule – Beruf" der Stadt Stuttgart. Mehr

Pädagogische Begleitung des Übergangs Schule - Beruf

Der Berufseinstieg junger Menschen ist langwieriger und komplexer geworden. Eine Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) analysiert die Rolle, die pädagogische Fachkräfte beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung einnehmen. Die Ergebnisse zeigen, dass Rahmenbedingungen wie gute Vernetzung, regionale Koordinierung oder auch bessere didaktische Kenntnisse sich positiv auf die pädagogische Arbeit auswirken. Mehr

Niedersachsen-Technikum

Niedersachsen-Die Förderung junger Frauen, die sich für MINT-Berufe in Wissenschaft und Wirtschaft interessieren, hat das Niedersachsen-Technikum zum Ziel. Es kombiniert ein Unternehmens-Praktikum mit einem Schnupperstudium an einer Hochschule. Für junge Frauen, die das Abitur an einem allgemeinbildenden oder beruflichen Gymnasium absolviert haben, bieten die teilnehmenden Hochschulen Informationsveranstaltungen an. www.niedersachsen-technikum.de

GenderKompetent

"GenderKompetent - Projekt im Übergang Schule-Beruf NRW" will mit Qualifizierung, Beratung und Austausch einen flächendeckenden, systema-tischen und geschlechter-sensiblen Übergang Schule - Beruf implementieren und genderbezogene Kompetenzen aller Beteiligten erweitern. www.genderkompetent-nrw

Koordinierungsstelle Berufsorientierung

koboDie Koordinierungsstelle Berufsorientierung des Niedersächschischen Kultusministeriums stellt für die allgemein bildenden Schulen ein Angebot von qualitätsgeprüften Modulen (Projekten) zur vertieften Berufsorientierung bereit. In Kooperation mit Kammern und Wirtschaftsverbänden unterstützt sie als Servicestelle die Schulen bei der Organisation und Durchführung der Projekte. www.kobo-online.de

Zukunftstag für Mädchen und Jungen in Niedersachsen

Urban-Teens_Zukunftstag_Photo-Alto Beim Zukunftstag sollen Mädchen Einblick in technische, naturwissenschaftliche oder handwerkliche Berufe bekommen, Jungen sollen soziale, pädagogische oder pflegerische Berufe kennenlernen. Viele Unternehmen, Universitäten und andere Einrichtungen laden zur Studien- und Berufserkundung ein. Wichtig dabei: Mädchen und Jungen sollten getrennt an entsprechenden Aktionen teilnehmen.
Der nächste Zukunftstag findet am 27.04. 2017 statt. www.zukunftstag-fuer-maedchen-und-jungen.de